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Eröffnung
14 Uhr: Schon
vor der offiziellen Eröffnung der neunten Braunauer Zeitgeschichte
Tage trafen sich die Mitglieder des Vereins für Dienste im Ausland
im Cafe des Kulturzentrums Gugg in Braunau am Inn. Nach der Begrüssung
durch den Vorstand des Vereins Dr. Andreas Maislinger, folgte ein
direkter Einstieg in die aktuellen Anliegen der Auslandsdiener.
Einst einmal
auf getrennten Wegen unterwegs, sollten die Braunauer Zeitgeschichte
Tage dazu beitragen, als Ziel ein Miteinander zu finden, das meint
der Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, Magister Florian Kotanko,
in seinem Eröffnungsworten zu den Braunauern und der Delegation
aus Broumov (zu deutsch Braunau) aus dem Sudetenland. er hofft,
dass die Freunde ausb der gleichnamigen Stadt positive Eindrücke
von hier mitnehmen werden. Gerhard SKIBA, der Bürgermeister der
Stadt Braunau am Inn, bedankt sich bei Organisatoren und Sponsoren
der Zeitgeschichtetage, im speziellen beim wissenschaftlichen Leiter
der Tagung Dr. Andreas MAISLINGER, der ja über das ganze Jahr aktiv
Anteil an der Darstellung der Stadt Braunau nach aussen hin beiträgt.
Herzlich begrüsste er die Gäste und die Delegation aus Broumov,
ebenso die anwesende Presse Die Thematik "Getrennte Wege" sei auch
von einer aktuellen Frage, der Inbetriebnahme von Temelin, begleitet,
und Skiba appelliert daran, die Ängste ernst zu nehmen unmd eine
gemeinsame Lösung zu finden, bei der das Gefahrenpotential des Atomkraftwerks
stärker gewichtet wird als wirtschaftliche Überlegungen. Als nächste
Rednerin ergreift die Landtagspräsidentin von OÖ Angela ORTNER das
Wort und begrüsst auch die jungen Menschen aus Österreich, Tschechien
und Deutschland. Sie errinert an den September 1989, wo Dr. Josef
RATZENBÖCK beim Durchschneiden der Grenzzäune in Wullowitz sagte:
"Wir wollen gute Freunde sein und nie mehr Zäune errichten"
.Doch was in Worte leicht zu sagen sei, muss sich auch in Taten
zeigen, und so sieht Ortner einerseits viel Geschehenes in den Bereichen
Kultur, Geschichte, Wiortschaft und Wissenschaft, andererseits jedoch
noch viel Herausforderndes wie die Thematik Temelin oder die Benesch-Dekrete.
Brisante Themen gebe es derer viele in unserer Welt und im "Gemeinsamen
Haus Europa", so wünscht sie allen Beteiligten über die Vorträge
hinaus, dass sie menschliche und gute Begegnungen während dieser
Zeitgeschichtetage haben werden. Jaromir LOUDA, der Vizebürgermeister
der Stadt Broumov, ladet herzlich dazu ein, einmal die Stadt Broumov
zu besuchen. Dr. Tibor PINDES , vertreten im Stadtrat überreicht
dem Heimatkreisbetreuer des ehemaligen Kreises Braunau, Ernst BIRKE,
derbaufgrund der Benesch-Dekrete Broumov verlassen musste, eine
Flasche Wein und eine Landkarte des Grenzgebietes von Tschechien
und Österreich. Dr.Andreas MAISLINGER erzählt von der Entstehung
des Themas und dfavon, dass er bei der Festlegung des Titel "Getrennte
Wege" annahm, dass diese jetzt vorbei seien. doch die Eigenheit
der Zeitgeschichte zeige uns wider Erwarten heute genau das Gegenteil,
wenn als Protest gegen Temelin die Grenzen blockiert werden.
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