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Getrennte
Wege
Diskussionsrunde
mit Ernst Birke,Karel Buna, D I Walter Mechl, dr. Tibor Pindes,
Jaromir Louda und Dr. Andreas Maislinger als Moderator.
Zuerst sprachen
die Disskutanten über ihre Kindheit und bewegende Momente in Ihrem
Leben vor, nach und während des zweiten Weltkriegs.
Die Runde begann
Ernst Birke, ein gebürtiger Bramauer, der als zehnjähriger aus seiner
Heimat vertrieben wurde. Aus seinen Schilderungen wird deutlich,
wie sich Sudetendeutsche gefühlt haben. Die Erkenntnis, dass er
eigentlich als Altösterreicher erzogen wurde und nicht als Deutscher,
kam ihm erst in einem späteren Lebensabschnitt.
Karel Buna,
hatte ebenfalls eine bewegte Lebensgeschichte zu erzählen. Als Sohn
eines Tschechen und einer Deutschen hatte er es schwer als 1945
all seine Jugendfreunde über Nacht verschwanden. Nach der Wende
begann er aktiv wieder Kontakte zu den Sudetendeutschen aufzunehmen.
DI Walter Mechl,
ein Sudetendeutscher berichtete über die grosse Arbeitslopsigkeit
der Deutschen vor dem 2 WK , wodurch er eine Erklärung dafür lieferte,
weshalb Sudetendeutsche den Anschluss an Hitlerdeutschland begrüssten.
Dr. Tibor Pindes
und Jaromir Louda schlossen die Runde ab, indem sie in tschechischer
Sprache von ihrem Leben in Tschechien berichteten.Den Abschluss
bildeten ein paar Publikumsfragen über das Leben in der DDR und
im Ostblock.
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