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Karl Otmar Freiherr von Aretin Karl Otmar von Aretin (* 2. Juli 1923 in München) ist ein deutscher Historiker. Er ist ein Sohn des Politikers Erwein Freiherr von Aretin und Ururgroßneffe des bekannten bayerischen Historikers und Bibliothekars Johann Christoph Freiherr von Aretin. Karl Otmar von Aretin ist Schüler von Franz Schnabel. Er promovierte 1952 mit einer Dissertation über „Die deutsche Politik Bayerns in der Zeit der staatlichen Entwicklung des Deutschen Bundes 1814 – 1820“. Von 1953 bis 1958 war Aretin Stipendiat des Instituts für Europäische Geschichte. 1958 bis 1964 wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen. Seine Habilitation erfolgte an der Universität Göttingen 1962 mit einer Arbeit „Heiliges Römisches Reich 1776 – 1806. Reichsverfassung und Staatssouveränität“. 1964 wurde Aretin ordentlicher Professor für Zeitgeschichte an der TH Darmstadt, 1988 emeritiert. Von 1968 bis 1994 Direktor des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz. Von 1972 bis 1980 war Aretin Schriftführer des Verbandes der Historiker Deutschlands, von 1987 bis 1998 Hauptschriftleiter der Neuen Deutschen Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Daneben war Aretin korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der British Academy in London und Ehrenmitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften sowie Mitglied der Royal Historical Society. Übernommen von: Wikipedia
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