Andreas Maislinger
(Hg.)
COSTA
RICA
Politik,
Gesellschaft und Kultur eines Staates mit ständiger aktiver und
unbewaffneter Neutralität
Studien
zur politischen Wirklichkeit
Band 3
INN-VERLAG INNSBRUCK 1986
"Es ist ausgezeichnet:
klug, präzis, mutig. Ich habe viel gelernt."
Jean Ziegler, Universität Genf
Der noch junge Herausgeber
Dr. Andreas Maislinger, Assistent am Institut für Politikwissenschaft
bei Prof. Anton Pelinka hat sich ja mit der Herausgabe dieses Buches,
in welchem er selbst mit einer zwar kurzen, aber fundierten Einleitung
zu Wort kommt, bestens profiliert.
Theodor Veiter, A.W.R. Bulletin
Der Sammelband ist
Ausdruck einer "Parteinahme für Costa Rica" - einer kritischen,
aber begründeten und studierenswerten Parteinahme.
Hubert Feichtlbauer, DIE FURCHE
Es hat mir sehr
gut gefallen, insbesondere fand ich die Gemengelage zwischen wissenshaftlichen
und nichtwissenschaftlichen Beiträgen sehr informativ. Michael
Schweitzer, Universität Passau
Keine Frage, daß
hier eine vielschichtige, aktuelle, anregende Zusammenschau vorgelegt
ist, die eben nicht Stereotype fortschreibt, sondern diese infrage stellt.
Erfrischend der originäre, anschauliche Beitrag von Drekonja-Kornat
und eindrucksvoll straff manche Teilbeiträge über den politischen
Rahmen und die Wirtschaftskrise.
Gerhard Sandner, Universität Hamburg
Zunächst: Das
von Ihnen herausgegebene Buch über Costa Rica stellt in meinen
Augen einen interessanten Beitrag zum Kennenlernen dieses Landes dar.
Gerade die Vielfalt der Beiträge macht es für einen weiten
Leserkreis geeignet.
Ernst-Otto
Czempiel, Universität Frankfurt am Main
Verdienstvoller
Sammelband über Costa Rica.
Horst Bieber, DIE ZEIT
Da im deutschen
Sprachraum der von Andreas Maislinger initiierte Costa Rica-Sammelband
bislang das einzige umfassende Buch über dieses Land ist, verdient
es nicht nur die Beachtung der Lateinaermikawissenshafter.
Hans Lindemann, Deutsche Welle
Maislinger's collection
of essays repressents a most useful introduction to presentday Costa
Rica for the benefit of all those Latin Americanists able to read German.
Fred Parkinson,
Journal of Latin American Studies
Überblicke
(S. 12ff.) bzw. Zusammenfassungen (S. 419ff.) in deutscher bzw. englischer
Sprache (in der vier Beiträge des Bandes publiziert sind) sowie
ein Personen- und ein erläuterndes Sachregister erleichtern den
Zugang.
Rudolf Strenz, Zeitschrift für Politik
Zu den Einzelthemen
des Bandes gehören Rechtssystem und Verung, politische Strukturen,
Wirtschafts- und Sozialfragen, Religion und Kultur. Christoph Ludescher
beschreibt die Lage der 20 000 Indianer Costa Ricas.
Tilman Zülch, pogrom - Zeitschrift für bedrohte Völker
Von besonderem Interesse
zur Einschätzung von Costa Ricas Sicherheitspolitik ist der Beitrag
von Tord Hoivik/Solveig Aas "Demilitarization in Costa Rica: A Farewell
to Arms?". Wie dem Beitrag zu entnehmen ist, hat diese zentralamerikanische
Republik ihre Streitkräfte im Jahre 1948 abgeschafft. Costa Rica
ist damit eine offenkundige Ausnahme im Vergleich der politischen Systeme
in dieser Region.
Heinz Brill, Annotierte Bibliographie für die politische Bildung
Dem Buch, das auch
formal sehr sorgfältig bearbeitet ist, ist weite Verbreitung zu
wünschen.
Diemut Majer, Zukunft
Schon die Liste
der Autoren deutet die Weite des von Maislinger zusammengestellten Meinungsspektrums
an. Von IDU-Chef Alois Mock über den verstorbenen österreichischen
Entwicklungshelfer Georg Gaupp-Berghausen, dem das Werk gewidmet ist,
bis zu Ralf Leonhard, Korrespondent der unabhängigen Lateinamerika-Agentur
APIA, reicht der Bogen der 33 Autoren.
Thomas Götz, Kleine Zeitung
This challenging
"one-of-a-kind" book was edited by Andreas Maislinger, assistent professor
of political science at the University of Innsbruck, Austria. It is
a good example of the polit ical analysis of neutrality within the nation-state
system, specifically regarding a state faced with imminent hostillity
and war.
Paul Hubers, Georgetown University
Der Herausgeber
sieht in der Wahl des Forschungsgegenstandes eine engagierte Parteinahme
für das Modell Costa Rica". Dennoch bieten die Beiträge keine
blinden Apologien, sondern kritische Auseinandersetzungen der Autoren
mit der tatsächlichen gesellschaftspolitischen Realität des
Landes.
Otmar Höll, Österreichisches Jahrbuch für Internationale
Politik
A great advantage
of this book - for English-speaking readers - ist both the fact some
articles are written in English and that detailed summaries in English
(of all articles) offer a first insight into the various aspects of
this book.
Reinhold Gärtner, International Journal on World Peace
Im Brennpunkt der
Aufmerksamkeit steht allerdings die Haltung Costa Ricas zur regionalen
Krise. Die Position des kleinen Gemeinwesens, das vor knapp vier Jahrzehnten
sein stehendes Heer aufgeöst und das Militär verfassungsrechtlich
abgeschafft hat, wird von den Autoren völkerrechtlich wie politisch
- auch sicherheitspolitisch - unter die Lupe genommen. Beachtung verdienen
in diesem Zusammenhang zwei Aufsätze, die Costa Ricas im November
1983 deklarierte "ständige aktive und unbewaffnete Neutralität"
aus schweizerischer beziehungsweise österreichischer Sicht erörtern.
R.F.L., Neue Zürcher Zeitung
Wer sich tatsächlich
für Zentralamerika und nicht nur für die ideologische Auseinandersetzung
um Nikaragua interessiert, dem sei dieses Buch als wertvoller Beitrag
zu einem in Europa so gut wie unbekannten Thema empfohlen.
Hans Thalberg, EUROPÄISCHE RUNDSCHAU
No quisiera terminar
esta nota sin senalar que tuve ocasion de colaborar en la obra antologica
de Maislinger con un articulo sobre Arte y ciencia publicado originalmente
en "Le Monde Diplo matique en espanol".
Rafael Angel Herra, LA NACION (San José, Costa Rica)
Insgesamt ist das
Buch ein wertvoller Beitrag zu der bei uns doch sehr stark emotionalisierten
Mittelamerikadiskussion.
Werner Olles, wir selbst - Zeitschrift für Politik und Kultur
According to Waldemar
Hummer, University of Innsbruck, Costa Rica is also exemplary in its
treatment of human rights. He stresses its long tradition in this field.
Costa Rica has always been forerunner in the realization of human rights
and in the treat ment of refugees and expellees.
international peace research newsletter
Es gibt viele Länder,
von denen wir etwas lernen können: Daß eines davon in Mittelamerika
liegt, ist nur wenigen bekannt. Dies näherzubringen, ist Verdienst
dieses Buches.
Süd-Ost Tagespost (Graz)
"politischen Wirklichkeit"
Costa Ricas. Eines ist daraus - offensichtlich beabsichtigt - sicherlich
nicht geworden: ein Buch, in dem man eine vorgefaßte Meinung über
Costa Rica bestätigt findet.
Harald Dossi, Journal für Entwicklungspolitik
Der Sammelband soll
dabei nach Aussage des Herausgebers das Informationsdefizit über
Costa Rica beseitigen helfen, zugleich aber auch Parteinahme für
einen Staat sein, der als stabilstes Land mit ungebrochener demokratischer
Tradition eine Neutralitätspolitik verfolgt, die auch als Ausgleich
zwischen den unterschiedlichen Interessensphären in Mittelamerika
verstanden werden kann.
Günther Pallaver, WIENER TAGEBUCH
Das undemokratische
und wohlbewaffnete Nicaragua hat einen demokratischen und unbewaffneten
Nachbarn: Costa Rica.
Laszlo Revesz, ZEITBILD (Schweizerisches Ost-Institut)
Maislinger hat mit
der Herausgabe dieses Buches Fingerspitzengefühl, Mut, Toleranz,
Zähigkeit und Organisationstalent bewiesen.
Ludwig Ellenberg, Technische Universität Berlin
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