| |
Braunauer Rundschau
9. Oktober 2003
ZEITGESCHICHTE
/ KJÖ wittert braune Vergangenheit und fordert:
"Jahn-Straße weg!"
ist es nicht mehr
geworden; aber für heiße Diskussionen sorgt das Vorhaben
der
Kommunistischen Jugend Österreichs, Regionalgruppe Braunau, auch
jetzt noch: Geht es nach den Vorstellungen von zirka zehn jungen Menschen
der KJÖ, dann soll die Jahn-Straße (bei der Gebietskrankenkasse)
umbenannt werden. Schließlich, so die Initiatoren in einem Brief
an die BRAUNAUER RUNDSCHAU, sein "Turnvater" Friedrich Ludwig
Jahn ein "Vordenker der nationalsozialistischen Rassenideologie
und militanter Deutschtümler gewesen". "Insofern halten
wir es für mehr als unangebracht, dass gerade in jener Stadt, die
weltweit als Geburtsort Adolf Hitlers bekannt ist, Straßen nach
dem Vordenker der Bewegung Hitlers benannt sind", heißt es
in dem Schreiben weiters. Die KJÖ Braunau will deshalb die Jahn-Straße
umbenennen lassen - über dessen Verankerung in der Bezirkshauptstadt
wurde übrigens schon öfters diskutiert. Von dem Vorhaben informiert
wurden auch die Anrainer und der Bürgermeister.
Bericht auf Seite
5, Kommentar Seite 3.
|
|