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Braunauer Rundschau 10. Mai 2001 FAHRENDES VOLK
/ Roma und Sinti dürfen wieder nach Braunau BRAUNAU / Roma
und Sinti sollen an Braunau nicht länger vorbei fahren müssen.
"Wir bemühen uns um eine zufriedenstellende Lösung",
ist Bürgermeister Gerhard Skiba bereits auf der Suche nach einem
geeigneten Platz zum Campieren. Zwei, drei Möglichkeiten stehen
zur Auswahl.Vor einem Jahr war die Lage noch eskaliert, als Roma und
Sinti am Braunauer Campingplatz negativ auffielen. Sie bekamen letztlich
- nach Sachbeschädigungen, Diebstählen und Lärmbelästigungen
- ein Aufenthaltsverbot verpasst. Dem Bürgermeister brachte seine
Entscheidung aber nicht nur Lob ein.In Folge befassten sich Gemeinderäte
und das "Netzwerk Braunau" eingehend mit den Problemen der
Volksgruppen, denen in vielen Städten die Tür gewiesen wird.
"Braunau muss in dieser Frage aber sensibler vorgehen", weiß
auch Skiba. Und hat sich deshalb mit den zuständigen Beamten auf
die Suche nach geeigneten Plätzen begeben. Noch im Mai soll entschieden
werden, wo das "fahrende Volk" künftig Station machen
kann. "Auf alle Fälle wollen wir mögliche Anrainer in
die Entscheidung einbinden und den Platz auch adaptieren, etwa mit Sanitäranlagen",
so Skiba. |
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