13. Mai 2004

Helmut Moll an Andreas Maislinger

Von: Moll, Helmut, 361 Diözesan-_und_Dombibliothek
[mailto:Helmut.Moll@erzbistum-koeln.de]
Gesendet: Donnerstag, 13. Mai 2004 14:13
An: maislinger@aon.at
Betreff: Zivilcourage und Zeugenschaft von Katholiken in der NS-Zeit


Sehr geehrter Herr Dr. Maislinger!

Auf Ihre E-Mail vom 12. Mai 2004 weise ich als Beauftragter der
Deutschen Bischofskonferenz Sie auf die 354 katholischen Männer und
Frauen hin, die in der Zeit des Nationalsozialismus aus Gewissensgründen
in den Widerstand gingen und am Ende eines gewaltsamen Todes gestorben
sind. Ihre Lebensbilder sind in dem zweibändigen im Auftrag der
Deutschen Bischofskonferenz von mir herausgegebenen Hauptwerk "Zeugen
für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts"
(Ferdinand Schöningh-Verlag Paderborn u.a. 1999; 3., durchgesehene
Auflage 2001) vorgestellt worden.

Unter diesen mit Zivilcourage ausgestatteten Christen gab es auch nicht
wenige, die entrechteten und bedrohten Juden in ihrer Not halfen. Wie
Sie der Liste der "Judenhelfer und Judenretter unter den katholischen
Glaubenszeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus" entnehmen können,
entstammten diese Menschen aus allen sozialen Schichten (Anlage).

Mit freundlichen Grüßen

Prälat Dr. Helmut Moll
Kardinal-Frings-Straße 1-3

D-50668 K ö l n
E-Mail: Helmut.Moll@Erzbistum-Koeln.de

<<Juden.doc>>
Judenhelfer und Judenretter unter den katholischen Glaubenszeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus
(konvertierte html Version)

 
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