14. Braunauer Zeitgeschichte-Tage "Braunauer Parlament"
Adel, Klerus, Bürger, Bauern 1705 - 2005
Braunau am Inn, Stadttheater 23.- 25. September 2005

Neues Volksblatt 22. September 2005

Start der Braunauer Zeitgeschichte-Tage

2005/06 wird im Innviertel an den „bayrischen Volksaufstand“ anno 1705/06 erinnert. Weil sich Bayerns Kurfürst auf die Seite Frankreichs schlug, besetzten österreichische Truppen die damals bayrischen Städte Braunau, Schärding und Burghausen (das Innviertel kam erst 1779 zu OÖ). Dies führte zu besagtem Volksaufstand — Motto: „Lieber bayrisch sterben, als österreichisch leben“. Das alles ist noch bis 30. September Thema einer Ausstellung in der Herzogsburg zu Braunau (wir berichteten), und von 23. bis 25. September der Braunauer Zeitgeschichte-Tage unter Leitung des Innsbrucker Politologen Andreas Maislinger. Braunau spielte bei den blutigen Ereignissen vor 300 Jahren ja als „Kommandozentrale“ des Auf-stands („Braunauer Parlament“) eine große Rolle. Eröffnet wird die Vortragsreihe im Stadttheater morgen (20 Uhr) vom Münchner TV-Journalisten Henric L. Wuermeling. Am Samstag (9—18.30 Uhr) und Sonntag (10—12 Uhr) folgen Historiker-Vorträge zu Hintergründen der Revolte. Höhepunkt ist ei-ne Podiumsdiskussion Samstagabend (20 Uhr) mit Vertretern von Adel, Klerus, Bürgern und Bauern (u. a. mit Gräfin Esterhazy).hut

 
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