15. Braunauer Zeitgeschichte-Tage "Unfreiwilliger Held"
Johann Philipp Palm: Biographie und Rezeption 1806-2006
Gugg Kulturhaus Braunau am Inn, 22.- 24. September 2006


Reinhard Heydenreuter

Geboren am 12. November 1942 in Penzberg, Oberbayern.

1953-1962 Besuch des Humanistischen Gymnasiums Tegernsee

1962-1968 Abitur. Studium an der LMU München (Rechtswissenschaft, Geschichte, Philosophie)

1969 1. Juristisches Staatsexamen (Prädikatsnote)

1970-1974 Juristisches Referendariat und Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

1973-1977 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte der Universität Augsburg (Prof. Dr. Hans Schlosser). Lehrauftrag für Verfassungsgeschichte im Philosophischen Fachbereich

1974 2. Juristisches Staatsexamen (Prädikatsnote)

1974 Eintritt in den bayerischen Archivdienst mit anschließender Referendarszeit (Archivschule München)

1977 Staatsexamen für den bayerischen Archivdienst (Platzziffer 1)

1978 Promotion in bayerischer Landesgeschichte mit der Arbeit „Der landesherrliche Hofrat unter Herzog und Kurfürst Maximilian I. (1598-1651) (summa cum laude)

seit 1978 Archivrat; Leiter des Rechts- und Kommunalreferats bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns (mit Wappenreferat). Dozent für Geschichte und Recht an der Beamtenfachhochschule, Abteilung Archivwesen und an der Bayerischen Archivschule

1979/80 Im Auftrag der bayerischen Archivverwaltung Aufenthalt in den Vereinigten Staaten. Verzeichnung der amerikanischen Besatzungsakten 1945-1949 (OMGUS-Bestände) bei den National Archives in Washington D.C. (10 Monate)

1982 Archivoberrat

seit 1988 Neben der Tätigkeit bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns und der Bayerischen Archivschule Leiter des Archivs der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

1990 Im Auftrag der bayerischen Archivverwaltung Forschungsaufenthalt in Washington D.C. (Projekt zur Verzeichnung amerikanischer Akten)

1996 Habilitation an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit der Arbeit „Herrschen durch Strafen. Zur Entwicklung des frühneuzeitlichen Staates im Herzogtum und Kurfürstentum Bayerns“

seit 1999 Honorarprofessor an der Ukrainischen Freien Universität München

1999/2000 Kommissarische Leitung des Staatsarchivs Augsburg. Archivdirektor

seit 2000 Leiter des Bereichs Forschung und Wissenschaft beim Bayerischen Hauptstaatsarchiv

seit 2002 Lehrauftrag an der Universität Passau für Bayerische Geschichte

2002 Mitglied der Schewtschenko-Gesellschaft der Wissenschaften (Lemberg/Ukraine). Leiter des Instituts für Deutsch-Ukrainische Beziehungen der Ukrainischen Universität München

2004 Stellvertretender Direktor der Akademie der Augustiner-Chorherren von Windesheim (Forschungsstelle Eichstätt)

2005 Apl. Professor an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt


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