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15. Braunauer Zeitgeschichte-Tage "Unfreiwilliger Held"
Johann Philipp Palm: Biographie und Rezeption 1806-2006
Gugg Kulturhaus Braunau am Inn, 22.- 24. September 2006

Wolfgang Burgdorf
Wolfgang Burgdorf sudierte Geschichte, Sozialwissenschaften, Politologie,
Philosophie und Pädagogik in Bochum; 1995 Promotion im Fach Geschichte. Nach
dem Studium 1991 zunächst Assistent für Mittelalterliche Geschichte in
Hamburg; 1992-93 Stipendiat des Instituts für Europäische Geschichte in
Mainz; danach Assistent für Neuere Geschichte in Bochum seit 1996
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität
München. 2005 Habilitation in München und seitdem Privatdozent.
Publikationen hauptsächlich zur Verfassungsgeschichte des Alten Reiches, zur
Aufklärungs- und Akademiegeschichte, zur Frage des nationalen und des
europäischen Bewußtseins seit dem Beginn der Neuzeit, zum Untergang der
Reichskirche, zur Wahrnehmung verschiedener Völker seit dem Spätmittelalter,
zu den Beziehungen Europas und der Türkei.
Seine Monographien:
"Reichskonstitution und Nation. Verfassungsreformprojekte für das Heilige
Römische Reich Deutscher Nation im politischen Schrifttum von 1648 bis 1806,
Mainz 1998" sowie "'Chimäre Europa' Antieuropäische Diskurse in Deutschland
(1648-1999), Bochum 1999" gelten heute als unbestrittene Standardwerke auf
ihren jeweiligen Gebieten. Sein letztes Buch "Ein Weltbild verliert seine
Welt. Der Untergang des Alten Reiches und die Generation 1806, München 2006"
ist das umfassendste Werk zu diesem Thema.
Zudem liefert Wolfgang Burgdorf regelmäßig Beiträge für den Rundfunk und für
das Feuilleton. Letztere sind vielfach nachgedruckt und in andere Sprachen
übersetzt. Wolfgang Burgdorf ist außerdem häufiger Gast auf
Podiumsdiskussionen zu aktuellen politischen oder historischen Themen.
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