17. Braunauer Zeitgeschichte-Tage "Faszination Fußball"
Braunau am Inn, Kultur im Gugg, 27.- 29. Juni 2008


Jochen Wagner

Der evangelische Pfarrer Dr. phil. Jochen Wagner ist Studienleiter des gesellschaftswissen-schaftlichen Referats der Evangelischen Akademie Tutzing (Theologie und Gesellschaft, in-terreligiöser Dialog, Philosophie). Er studierte Evangelische Theologie und Philosophie und promovierte (mit einer Arbeit über Walter Benjamin) zum Dr. phil.

Als freier Autor publiziert er in verschiedenen Zeitungen wie Süddeutsche Zeitung, Frankfur-ter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Welt am Sonntag, Die Welt, Nürnberger Zei-tung, Nürnberger Nachrichten, Motorradzeitschrift MO, ballet-tanz ... .

Bei Universitäten, Unternehmen und Institutionen ist er gefragter Redner, Disputant und oft-mals Gast in Sendungen des Rundfunks und Fernsehens. Jochen Wagner ist begeisterter Fuß-ballspieler, spielt aktiv beim TSV Tutzing, bei dem er jüngst auch Vorstandsmitglied wurde, ist u.a. Kuratoriumsmitglied der Akademie für Fußballkultur in Nürnberg; kooperiert mit AUDI, VW, Lamborghini, Ducati, KTM, Bayerische Staatsoper, Kulturreferaten, Universitä-ten/Fakultäten, Vereinen, Bildungseinrichtungen usw.. Er bewegt und pflegt dazu seine italie-nischen Motorräder, Jazz auf der Gitarre und die Skier. Er lebt gern in Südbayern, würde gern öfters in Italien leben.

Jochen Wagner ist verheiratet mit der Pfarrerin Mag. Päd. Ulrike Fries Wagner und hat 2 Bu-ben, Janus und Raphael.


Längere Version:

Jochen Wagner, geboren am 20.10.57 in Nürnberg. Passionen von klein an: Fußball, Motoren, Musik. Aufgewachsen auf Straßen, Fußballplätzen, in Garagen, Werkstätten und Übungskel-lern. Volksschule und math.-nat.wiss. Pirckheimer Gymnasium in Nürnberg; Abitur 1977, dann vom WS 1977/78 bis zum WS 1983/84 Studium der Evangelischen Theologie und Phi-losophie in Neuendettelsau, Erlangen und Tübingen. Als Schüler Ferienjobs in Autovertre-tungen, bei VW-AUDI wie als Student auch bei Daimler-Benz Sindelfingen u.a. . Nach dem 1.Examen ab Mai 1984 Vikar in Garmisch-Grainau, nach dem 2. Examen ab Oktober 1986 Pfarrer z. A. in Bayreuth; von Herbst 1988 bis Herbst 1994 Wissenschaftlicher Assistent für Systematische Theologie und Philosophie an der Augustana Hochschule in Neuendettelsau . Seit 1. Oktober 1994 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Tutzing im - sog. gesell-schaftswissenschaftlichen - Referat 3 "Theologie und Gesellschaft, interreligiöser Dialog und Philosophie" - ca.150 Tagungen selbständig konzipiert, moderiert, ökonomisch verantwortet; 3 Fortbildungsprozesse in Supervision, d.h. in psychotherapeutischer, gestalttherapeutischer und psychoanalytischer Hinsicht. Promotion zum Dr. phil. im Frühjahr 2000 an der Universi-tät Bremen, summa cum laude, mit der bei Prof. Dr. Rolf Denker an der Universität Tübingen erstellten Arbeit "Vom Mythos unversehrter Leiblichkeit. Der Leib des Menschen als Hinter-grundmetapher im Werk von Walter Benjamin", zuletzt betreut von Prof. Dr. Thomas Leit-häuser, Institut für Psychologie und Sozialforschung, Universität Bremen, Direktor der Aka-demie für Arbeit und Politik, Universität Bremen.

Veröffentlichungen als freier Autor in: Frankfurter Rundschau (Feuilleton), der Süddeutschen Zeitung (Feuilleton, Mobiles Leben), Magazin der Süddeutschen Zeitung (eigene Philoso-phiekolumne von 1998 bis 1999 ... ); Die Welt, Welt am Sonntag, Nürnberger Nachrichten, Nürnberger Zeitung, diversen Motorradzeitschriften wie "Motorrad", MO/Motorradmagazin", ballet-tanz, intern. Zeitschrift für modernen Tanz; Schiller-Jahrbuch, Zeitschrift für Evangeli-sche Ethik; Evangelische Kommentare, Programmatische Artikel im Programmbuch der Bay-erischen Staatsoper, Leitartikel und öffentliche Symposien, Matinéen, Staatsoper, Prinzregen-tentheater, Neue Pinakothek "Göttlich ausschaun, tierisch abgehn - die Rennstrecke als der Event unseres nicht gelebtes Lebens", in: Wolfgang Schmidbauer, Events, Berlin 2007 ...

Vorträge im universitären Bereich, Institutionen, Behörden, Ministerien, Unternehmen, Foren, Gemeinden und Vereinen, Galerien, über Ästhetik, Neue Medien, Sinnlichkeit und Spirituali-tät, Lebenskunst, Glück, Führungsethik, Gefühltes Wissen/Erfahrungswissen, Poetikem dees Augenblicks, Fußball; Wiesbadener Gespräche II, Soziologentag: Die Ausweitung der Mar-kenzone, Wiesbaden, Oktober 2004; Terra di motori: Design und Mobilität - mit Luc Don-ckerwolke, Lamborghini und Pierre Terblanche, Ducati - Symposion im Audimax der TU München, Januar 2005; usw. zuletzt Werkbund 100. Geburtstag, ZKM Karlsruhe, 7./8.12. 2007: Schönes, Wahres, Gutes einmal anders - Mythos Topform und das Ideal des Kaputten.

Kuratoriumsmitglied und Kreativ-Team der "Akademie für Fußballkultur in Nürnberg" (seit Oktober 2004) ...; Konzeptioneller Mitarbeiter im STADTFORUM München, in Verbindung mit dem Kulturreferat München (1997-2002); Mitglied im Arbeitskreis "Wirtschaft und Kir-chen" des Wirtschaftsbeirates der Union e.V. München; beratende Kontakte mit AUDI AG Ingolstadt, BMW Group München, Beauftragter der Evang. Luth. Kirche in Bayern für Inter-mot und Imot,; Veranstalter von "Jazz in Tutzing" 1998, 1999, 2000, Kooperationen mit Dance-Festival, Kulturreferat München, 2000-2008; Koop. mit Automobili Lamborghini S.p.A., Ducati Motor Holding S.p.A., AUDI AG. Volkswagen AG, .

Mitarbeit/Beiträge/Foren/Podiumsgast in den Medien: STADTFORUM München; Messe Neue Medien, München; zdf-nachtstudio, Bayerische Staatsoper, Musik live (BR & BMW Group), BR 2/BR alpha Tagesgespräch, Neue Darmstädter Theatergespräche, Staatstheater Darmstadt; verschiedene Features bei div. Rundfunksendern zu Sport, Automobilität, Fußball, Mode, Lebenskunst, Philosophie, Theologie, Religion, Pop und Jazz usw. .

Weltliche Neigungen: Fußball (aktiv beim TSV Tutzing, auch als E-Jugendtrainer, Ski, italie-nische Motorräder, Jazz (Gitarre, passabel, und Saxophon, mäßig), Kultur und Kunst, Philo-sophie, Italien, Café-Flanerie.

Verheiratet mit Pfarrerin Mag. Päd. Ulrike Fries-Wagner seit 30. August 1996, Kinder: Janus, geboren am 16. November 2001, Raphael, geboren am 4. Dezember 2004. Wohnort: Weilheim.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:
Führungsethik, Erfahrungswissen, Praxeologien des Leibes, Poetiken des Augenblicks, Au-tomobilität und Lebenskunst.

Motto: Wir träumen Paradies und handeln Fabrik.


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