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18. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Verkleinerte Welt“ Argumentationstraining gegen Stammtischparolen "Wir haben viel zu laue Strafgesetze!" Wer kennt sie nicht, die Sprüche und Parolen, die uns unvermutet begegnen? Was ist ihnen entgegenzusetzen? Wieso fallen uns die besten Argumente meistens erst hinterher ein? Das Argumentationstraining fördert Zivilcourage und ermutigt zu engagiertem Handeln im Alltag. Die Trainingsmethode sucht Antworten auf Stammtischparolen und bietet einen Übungsraum: Die TeilnehmerInnen üben Argumentationsstrategien und werden ermutigt, zu intervenieren und bei öffentlich geäußerten populistischen Parolen effektiven Widerspruch zu artikulieren. Geübt wird, die eigene Position – auch gegen Widerstände – zu vertreten. Die TeilnehmerInnen sammeln in einem Brainstorming "Stammtischparolen" – aggressive, ausgrenzende und diskriminierende, schlagwortartig vorgebrachte Äußerungen. In simulierten Gesprächssituationen "am Stammtisch" werden mögliche Reaktionsweisen ausprobiert; die anschließende Analyse und Erarbeitung von Strategien ermöglichen eine Verbesserung der Argumentation auf emotionaler, rhetorischer und inhaltlich-sachlicher Ebene. Die politischen Inhalte der Parolen werden in Hinblick auf ihre Nähe zu Autoritarismus, Politpopulismus und Rechtsextremismus untersucht. Das von dem deutschen Politologen Klaus-Peter Hufer entwickelte Argumentationstraining wird in der politischen Erwachsenenbildung eingesetzt. Neben der politischen Information und Meinungsbildung werden auch psychologische Kenntnisse und rhetorische Fähigkeiten vermittelt; daher ist die Methode ein Beispiel für einen integrativen Ansatz in der Politikdidaktik. Training: TrainerInnenausbildung: Übernommen von: Österreichische Gesellschaft für politische Bildung |
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