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Zeitgeschichte-Tage: Sechs Visionen für Braunau und der Wunsch zu wiederholen
BRAUNAU.
Die Zeitgeschichtetage als Zukunftswerkstatt. Podium und Publikum
legten in einer angeregten Diskussion ihre Visionen für die Zukunftder Stadt vor. Sechs Beispiele.
„Der
Politiker denkt an die nächsten Wahlen, der Staatsmann an die nächste
Generation“, schickte Tagungsleiter Andreas Maislinger einen Spruch von
William Gladstone voraus. Dass auch die Bürger im Publikum und die
Fachleute auf dem
Podium an die Zukunft denken, bewiesen die zwei Stunden im Kulturhaus
Gugg. Den „Visionen für Braunau und Simbach“ widmeten die
Zeitgeschichte-Tage den Sonntag, 26. September. Eine Auswahl der
Visionen:
> Ballungsraum Braunau-Simbach: Die Städte Braunau und
Simbach wachsen zusammen. Aus doppelten Einrichtungen werden
gemeinsame, letzte Grenzen verschwinden. Den Inn überspannt ein
Fußgängersteg. Das Umland wird mitgedacht und der Ballungsraum zum
Magnet von großer Anziehungskraft.
> Stadt der Gesundheit: Als „eine eigentlich schon begonnene
Vision“ kam das geplante Europaklinikum Braunau-Simbach zur Sprache,
die Zusammenarbeit der Rottaler Kreiskrankenhäuser mit dem St. Josef
Braunau.
Zudem soll Braunau ein Kompetenzzentrum für Pflege sein.
> Stadt des Wissens: Die Matura ist nicht Endstation, Braunau
bietet die Möglichkeit der weiterführenden Bildung nach Art von
Fachhochschule und Universität. Die klugen Köpfe können zum Studieren
bleiben - oder kehren nach dem Studium zurück. Braunau ist die Stadt
der Forschung,
zum Beispiel im Bereich der Intelligenten Mobilität.
> Stadt der Friedensarbeit: Braunau geht mit dem schwierigen Erbe positiv um. Braunau wird die Stadt der Friedensarbeit
und hier ein Zentrum von weltweiter Bedeutung. Es gibt ein
Dokumentationszentrum, ein Haus der Verantwortung und die Weltzentrale
des Auslandsdienstes.
> Lebendige Altstadt:
Braunau geht mit dem schönen Erbe positiv um. Die Musterstadt der
Altstadtpflege kann „diesen wunderschönen Körper“ am Leben erhalten -
und mit frischer Luftstärken. Alte Gemäuer erlauben modernes Leben, die
Häuser sind voll mit Menschen, die mit Herzblut in der Stadt leben.
> Die Stadt am Inn:
Das Naherholungsgebiet ist mit Leben erfüllt, Bürger und Besucher
flanieren am Fluss, der Auwald wird zum Englischen Garten und ein
Restaurantschiff liegt vor Anker.
> Fazit: Podium wie Publikumzeigten sich angetan von der
ebenso angenehmen wie anregenden Atmosphäre und bilanzierten: „Das
sollten wir öfter machen.“
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