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20. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Schwieriges Erbe“ Jens-Jürgen Ventzki
© Marzena Martynek
Jens-Jürgen Ventzki, geboren 1944 in Lodz / Polen (während der deutschen Besatzung seit Frühjahr 1940 "Litzmannstadt") als Sohn des dortigen NS-Oberbürgermeisters
Werner Ventzki,
lebt heute in der Nähe von Zell am See.
Ausbildung im Verlags- und Pressewesen, Verlagsleiter, Geschäftsführer eines Buchverlages, Verlagsberater (seit 1989), Lehrauftrag an der Donau-Universität Krems (1998),
viele Jahre Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians- Universität München (Buchwissenschaft), Initiator von Victor-Klemperer-Lesungen,
der Tagung "LTI - Lingua Tertii Imperii - Victor Klemperer und die Sprache des Dritten Reiches" (Evangelische Akademie Tutzing, 1997).
Erfuhr 1990 durch eine Ausstellung über das Ghetto "Litzmannstadt" (Lodz) im Jüdischen Museum Frankfurt/Main von der Mitwirkung seines Vaters an der Vernichtung der Lodzer Juden.
Seit der Rückkehr von seinem ersten Besuch in Lodz 2001 folgt er unbeirrt den Spuren seines Vaters.
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