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Passauer Neue Presse, 21. September 1995 Der Fall JägerstätterBraunauer Zeitgeschichte-Tage ab FreitagFranz Jägerstätter ist der wohl bekannteste österreichische Widerständler gegen Hitler. Er hat den verbrecherischen Charakter des Nationalsozialismus erkannt und danach gehandelt. Unter dem Titel: "Notwendiger Verrat - Der Fall Franz Jägerstätter" widmen sich die 4. Braunauer Zeitgeschichte-Tage diesem Menschen. Der veranstaltende Verein für Zeitgeschichte fordert sichtbare Anerkennung Jägerstätters. Der Leiter der Veranstaltung, Andreas Maislinger will eine kontroverse Veranstaltung und hat daher Diskussionsveranstaltungen mit Teilnehmern verschiedenster Richtung vorgesehen. Mit einem Film von Axel Corti beginnen am Freitag um 19 Uhr die Tage. Am Samstag geht es um die Themen "Glaubensheld oder Phantast", "Desertion als Hoffnung für den Frieden", "Notwendiger Rat für einen gewissenhaften Christen und wehrhaften Österreicher", "Kirche und Nationalsozialismus". Weitere Themen: Kriegsgeneration, Seligsprechung, Film und Literatur, Bundesheer, Widerstandsforschung, Braunau. Dabei sein werden Vertreter christlicher Friedensorganisationen, des Kameradschaftsbundes, des Bundesheers, Fritz Muliar, Bischof Stecher, Weihbischof Andreas Laun, der Bamberger Kirchenhistoriker Andreas Gruber und viele andere. Am Sonntag findet eine Diskussion unter dem Motto "Kriegsgeneration" statt. (Informationen beim Verein für Zeitgeschichte, Braunau, Tel. 0043-7722-808-204) |
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