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Kirchenzeitung
der Diözese Linz, 30.9.1999
Zeitgeschichte-Tage
Bei den "Braunauer
Zeitgeschichte-Tagen" vom 24. bis 26. September waren "notwendige
Begegnungen" zwischen Albanern, Bosniern, Kroaten und Serben angesagt.
Wie schwierig die notwendigen Begegnungen sind, zeigte die jugoslawische
Botschaft. Sie lehnte eine Teilnahme ab, denn Braunau sei historisch
zu belastet. Der Leiter der "Gesellschaft für bedrohte Völker",
Tilman Zülch, meinte mit Blick auf das Zurückschicken der
Flüchtlinge in ihre Länder: "Das ist so, wie wenn man
Wasser in einen Kessel kochenden Wassers schüttet"...
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