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8. Braunauer Zeitgeschichte-Tage "Notwendige Begegnungen" Tilman Zülch Tilman Zülch (* 1939 im Sudetenland) ist ein deutscher Menschenrechtler und Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Leben und WirkungIm Alter von 6 Jahren wurde er mit seiner Familie aus den ehemals deutschen Gebieten vertrieben. Während seines Studiums der Politik und Volkswirtschaft in Hamburg war Zülch in hochschulpolitischen Gruppen und der APO tätig. Im Jahre 1968 rief er zusammen mit Klaus Guerke die "Aktion: Biafra-Hilfe" ins Leben, um die Weltöffentlichkeit auf den Völkermord in Biafra aufmerksam zu machen. Aus der Aktion ging 1970 die Gesellschaft für bedrohte Völker hervor. Die GfbV ist inzwischen die zweitgrößte Menschenrechtsorganisation Europas. Zülch ist Autor zahlreicher Publikationen und Berichte und Herausgeber der Zeitschrift bedrohte völker (ehemals pogrom). Für seine Arbeit hat Zülch zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Silberorden der Republik Bosnien-Herzegowina, den Göttinger Friedenspreis und das Bundesverdienstkreuz am Bande. Übernommen von: Wikipedia |
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