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9. Braunauer Zeitgeschichte-Tage "Getrennte Wege" Adolf BurgerAdolf Burger (* 12. 8. 1917 in Velká Lomnica/Slowakei) ist ein Augenzeuge der Geldfälscherwerkstatt im Konzentrationslager Sachsenhausen. Adolf Burger wurde im August 1942 mit seiner Frau verhaftet und in das KZ Auschwitz verschleppt. Seine Frau wurde im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet. Als gelernter Buchdrucker und Setzer wurde Adolf Burger auf Befehl des Sicherheitsdienstes der SS zwei Jahre später in die Fälscherwerkstatt des KZ Sachsenhausen bei Berlin kommandiert, in der ausländische Banknoten, Dokumente und Briefmarken gefälscht und produziert wurden (Aktion Bernhard). Noch im hohen Alter besucht er Jugendliche an ihren Schulen, um seine Lebensgeschichte zu erzählen. Seit 2006 wird ein fiktiver Spielfilm namens "Der Fälscher" produziert, der 2007 in Österreich und Deutschland erscheinen wird. Das Drehbuch basiert auf den Erinnerungen Adolf Burgers an seine Zeit in Sachsenhausen. VeröffentlichungenAdolf Burger, Des Teufels Werkstatt. Die Geldfälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen. Zum Fälschen gezwungen. Ein Tatsachenbericht. Verlag Neues Leben, Berlin 1999. ISBN 3-355-01486-9 Übernommen von: Wikipedia
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