Dipl.-Ing. Walter Hecht

Straße des 18. Oktober 26/86
D-04103 Leipzig
Tel 0049-341-221 97 69

Lebenslauf

Geboren am 5. Mai 1932 in Großdorf, Kreis Braunau/Böhmen, CSR.
Knaben-Volksschule von 1938 bis 1942, Hauptschule von 1942 bis Februar 1945. Schulen waren dann Lazarette.
Am 5. Mai 1945 Kapitulation Hitler-Deutschlands.
Im Juni 1945 Vertreibung aus der Wohnung mit wenig Handgepäck innerhalb von 30 Minuten. Anschließend Leibesvisitation und Wegnahme von Erinnerungsstücken und von Dingen, die als wertvoll erachtet wurden. Internierung in einem Barackenlager in unmittelbarer Nähe unserer Wohnung. Nach 4 Wochen aus dem Lager zu sozialdemokratischen Verwandten.
Im Juni 1946 mit etwa 1200 Menschen unseres Kreises aus dem Lager Halbstadt, in welchem wir 3 Wochen waren, mit gedeckten Güterwagen aus der Heimat mit ungewissem Ziel abtransportiert. Grenzübergang war Bad Brambach, Endbahnhof Torgau/Elbe.
4 Wochen Quarantänelager in der ehemaligen Ziethenkaserne.
Einweisung zur Untermiete in die Stadt Torgau.
Von Semptember 1946 bis Juli 1947 Besuch der 7. Klasse Mittelschule in Torgau mit Entlassungszeugnis.
Ab September 1947 Lehre als Technischer Zeichner im Landmaschinenbau Wilhelm Stoll in Torgau. Abschluß 1950 mit Auszeichnung. Verbleib in der Firma bis Frühjahr 1951. Anschließend tätig als Teilkonstrukteur im VEB Konstruktions- und Ingenieurbüro Leuna bis Juli 1952.
September 1952 bis Juli 1955 Studium an der Ingenieurschule für Fördertechnik in Roßwein/Sachsen. Beendingung als Ingenieur für Krane, Aufzüge und Winden.
Von Juli 1955 bis Mai 1957 bei der Kasernierten Volkspolizei bzw. Nationalen Volksarmee im Regiment Marienberg/Erzgebirge. Als Unteroffizier entlassen.
November 1957 bis Mai 1997 tätig bei der Deutschen Reichsbahn, später Deutschen Bahn AG in den Tätigkeiten Konstrukteur für Spezialmaschinen und Vorrichtungen, Normung, Rationalisierung, Verschleißforschung und Instandhaltung von Lokomotiv- und Wagenradsätzen und deren Lagerung.
Dienstort war das Ingenieurbüro für die Fahrzeuginstandhaltung in Engelsdorf bei Leipzig.
In der Zeit von 1960 bis 1970 Durchführung eines kombinierten Abend- und Fernstudiums an der Technischen Universität Dresden zum Diplom-Ingenieur für Werkzeugmaschinenkonstruktion.
Nach Versetzung in den Ruhestand noch 2 Jahre im Rahmen eines Beratervertrages für die Deutsche Bahn AG tätig.
Ab 1973 einige Jahre Besuch der Abendschule in Leipzig zum Erlernen der tschechischen Sprache.
1993 erste Kontakte zum Heimatkreis Braunau Sudetenland e.V. mit Sitz in Forchheim/Oberfranken.
Erklärung der Mitgliedschaft im Heimatkreis und Übernahme der Aufgabe des Gebietsbetreuers für die in Sachsen lebenden Landsleute des ehemaligen Kreises Braunau/Sudeten.
Nach der Zweiteilung des Gebietes Sachsen in die Heimatgruppen Torgau/Elbe und Crimmitschau/Sachsen Leiter der Heimatgruppe Torgau/Elbe.
Im Heimatkreis Mitglied des etwa 30 köpfigen Heimatkreisrates und später Mitglied des 14 köpfigen Vorstandes des Heimatkreisrates.
Als 3. Funktion ab 1997 Ortsbetreuer für die ehemaligen deutschen Bewohner von Braunau-Stadt.
Zur Administration von Braunau, jetzt Broumov, bestehen gute Kontakte.
Meine Heimatstadt besuche ich oft und mit jeweils 45 bis 50 Mitgliedern der Heimatgruppe Torgau/Elbe führe ich seit 1994 jährlich eine 6 bis 7 tägige Busreise nach Braunau/Broumov durch, wobei wir die nähere bis weitere Umgebung Braunaus besuchen und uns über Fortschritte in unserem Heimatstädtchen und den Dörfern des ehemaligen Kreises Braunau freuen.

 

 
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