Der „große Führer“ aus der kleinen Stadt

„Lieben Sie Stalin?“ „Freilich liebe ich Stalin, denn ich bin in seiner Zeit geboren und aufgewachsen. Damals war ich glücklich,“ antwortet mir der große, gutaussehende Mann, angeblich ein Schauspieler. Ihn unterbricht ein gebrechlicher Alter in zerschliessenem Hemd mit Stolz: „Ich bin ein ehemaliger Frontsoldat. Was Stalin geleistet hat, hätte kein anderer machen können. Er hat den Krieg gewonnen!“ Eine gut gekleidete ältere Frau wirft ein: „Stalin war ein Genie, das die ganze Welt beherrschte. Vielleicht hat er auch wirklich einige Fehler gemacht, einige Verbrechen begangen, aber niemand ist ohne Sünde. Stalin muß man verzeihen, denn er hat unseren Staat geschaffen, einen Staat, in dem Ordnung herrschte, es genug zu essen und zu trinken gab. Mit Stalin ist auch Georgien gestorben.“ Ich sehe mich um und erblicke eine Gruppe junger Leute, die ich frage, wie sie zu Stalin stehen. Sie lieben ihn, einhellig.

Ich befinde mich in Gori, der Geburtsstadt von Iosseb Bessarionis dse Dschugaschwili, wie der Name Stalins in der Landessprache lautet. In Gori leben etwa 70.000 Menschen. Die Stadt liegt an einem historischen Verkehrsknotenpunkt, weshalb dort schon vor unserer Zeitrechnung eine inzwischen verfallene Festung gebaut worden war. An ihrer Stelle wurde eine andere errichtet, die stets Angriffsziel der zahlreichen Eroberungszüge auf Georgien war. Zuletzt im 17. Jahrhundert renoviert und erweitert, stellt sie heute ein wichtiges Denkmal georgischer Baukunst dar. Bevor in Georgien die Unruhen begannen, reisten viele Touristen nach Gori. Ihr Interesse galt aber nicht der Festung, sondern dem Stalin-Geburtshaus und dem Stalin-Museum. Das Geburtshaus des Diktators, ursprünglich am Stadtrand situiert, wurde 1936 im Zentrum neu aufgebaut und restauriert. Es ist aus rotem Backstein und Holz und wird von einer hohen Marmorkonstruktion geschützt. Rundherum wurden Parkanlagen errichtet, und die ganze folgende Stadtplanung nahm sich das Stalin-Haus zum Ausgangspunkt. Der Park selbst wurde zu einem der beliebtesten Plätze in Gori. Hier treffen sich die Jugendlichen, junge Mütter und Omas gehen mit den Kindern spazieren, und die Pensionisten lesen inmitten dieser Oase ihr Lokalblatt.

Gleich hinter Stalins Geburtshaus begann man 1950 mit dem Bau des Stalin-Museums 1956 kündigte Chruschtschow auf dem 20. Parteitag Maßnahmen zur Bewältigung des Stalin- Kults an. Es folgte die Zerstörung der Stalin-Denkmäler und -Gedenkstätten in der ganzen Sowjetunion. Jedoch nicht in Gori. 1957 wurde der zweistöckige Museumspalast mit einer sehr aufwendigen Ausstellung eröffnet, die von Stalins Markenzeichen, der Pfeife, bis zu seinem mikroskopischen Porträt auf einem Reiskorn – ein Geschenk Maos – reichte. Das 1952 vor dem Stadtmagistratsgebäude errichtete Stalin-Denkmal überlebte alle nachfolgenden politischen Beben und ist heute das einzige große Monument des Führers innerhalb der ehemaligen Sowjetunion. Seit 1985 steht neben dem Museum auch der private Eisenbahnwaggon, mit dem er nach Potsdam gereist war. Perestroika und forcierte Entstalinisierung bewirkten 1989 die Schließung des Museums. Unter der militant antikommunistischen Regierung Gamsachurdias hatten die Stalinisten überhaupt kein Mitspracherecht, und die fortdauernde Staatskrise verhinderte eine Wiederöffnung bis heute.

Obwohl die meisten Exponate aus den Ausstellungssälen entfernt worden sind, ist der Posten der Museumsdirektorin noch besetzt. Sie erlaubt mir eine Besichtigung der beinahe leeren, mit Marmor ausgelegten Räume. – Einige Fotos, der Koffer, mit dem Stalin in die Verbannung gereist sein soll. Der vorletzte Raum scheint noch vollständig bestückt zu sein. Er ist kreisförmig und von der Holztäfelung stürzen eine Reihe von fotografischen Eindrücken auf den Betrachter ein: Stalin, Lenin, der Parteitag, der junge Stalin, der alte Stalin, kämpfende Soldaten, eine Militärparade, Stalin lächelnd, Stalin nachdenklich, die Bestattung Stalins, der Kreml, und wieder Stalin. Von der kaleidoskopischen Vorstellung der Größe und Güte Stalins führt der Besucherpfad in den ebenfalls runden Trauersaal. Mitten in dem ansonsten vollständig dunklen Raum fällt das Licht auf einen kleinen Tisch. Als das Museum noch geöffnet war, erstrahlte hier die Totenmaske des Führers. Diese ruht jetzt im Keller, und die rund um das Tischchen verteilten Blumen könnten ihrem Verwesungszustand nach auch noch aus den glorreichen Zeiten des Museums stammen.

Auf die Rückkehr dieser Zeiten hoffen die Museumsleiter. Eine Wiedereröffnung steht auch heute schon fest. Fraglich ist nur der Charakter der Ausstellung. Ein junger Mitarbeiter des Instituts erklärte mir, es gebe Bestrebungen, sowohl die Größe als auch die Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit Stalins darzustellen. Man werde sich dabei aber auch immer nach den Erwartungen der Bevölkerung und den Forderungen der Regierung richten müssen.

Die derzeitige georgische Führung tritt stark antistalinistisch auf. Nach dem Sturz Gamsachurdias wurde der politischen Organisation „Stalin“ die Beteiligung am Staatsrat verweigert, und auch an den nachfolgenden Parlamentswahlen durfte sie nicht teilnehmen. Trotzdem sagte der georgische Parlamentssprecher, der ehemalige Philosophieprofessor Wachtang Goguadse: „Es gibt Leute, die dem satanischen Reiz von Stalins Persönlichkeiten nicht widerstehen können und dabei den Stalinismus hassen. Politischer Stalinismus ist für uns unakzeptabel, aber viele Menschen erkennen in Stalin das Ideal vom starken georgischen Mann. Eine solche Meinung ist nicht zu verurteilen, man sollte hier tolerant sein.“

Und in Gori gibt es viele, die dieser Nachsicht bedürfen. Fast ohne Ausnahme liebt die Bevölkerung dieser Stadt ihren Stalin, hat zumindest Respekt vor ihm. „Ich bin ein überzeugter Antistalinist. Man sollte ihn jedoch achten, denn schließlich hat er Weltgeschichte geschrieben“, findet der Leiter der Kulturabteilung des Stadtmagistrates Michail Mzurawischwili eine Lösung, mit dem Problem umzugehen.

Stalin wird verehrt von Jungen und Alten, von Arbeitern und Unternehmern, Bauern und Schriftstellern, Rockmusikern und Hausfrauen. Ein Drogensüchtiger etwa meinte: „Stalin war ein Arschloch, aber ich bewundere ihn, weil er alle geschafft hat, was er wollte.“

Von über 100 Befragten jeden Alters und jeder Gesellschaftsschicht haben nicht einmal fünf eine negative Einstellung zu Stalin. Diese gelten auch sonst als stadtbekannte Sonderlinge. Einer dieser Sonderlinge, Kote Gudawa, erzählte mir lachend: „Auf einer Party habe ich einmal heftig über Stalin diskutiert und schließlich sogar gestritten. Ich behauptete, daß er ein Gauner war, der weder Georgien noch der Welt irgendwas Gutes getan hat, dessen wirtschaftliche Scheinerfolge mti dem Blut von Millionen bezahlt wurden. Über Nacht wrude vor meine Tür eine Figur Stalins gestellt, auf der geschrieben stand: „Du kannst mich verleumden, aber ich werde immer bei Dir sein!“

In Gori mag man es nciht, wenn schlecht über Stalin geredet wird. Einige wurden deswegen auch schon verprügelt. Das kommt zwar nicht häufig vor aber die zu positive Haltung zu Stalin wird auf breiter Ebene als selbstverständlich betrachtet. Ein Verkehrspolizist fand es beleidigend, eine Frage wie „Lieben Sie Stalin?“ gestellt zu bekommen. „In Gori lieben alle Stalin!“

Wie etwa die Familie Kwriwischwili, in deren Hof mit Blumen bekränzt ein ungefähr ein Meter großer Kupfer-Stalin steht, nur durch die eindeutige Ähnlichkeit mti dem großen Führer von einem heidnischen Götzen zu unterscheiden. „Wir haben ihn immer sorgfältig aufbewahrt,“ erzählt mir die Großmutter, die auf einer Bank an der Hauswand sitzt und Kartoffeln schält, „manchmal hatten wir Angst, man würde ihn uns wegnehmen, dann haben wir ihn auf dem Dachboden versteckt.“

Gori ist schon seit langem ein Treffpunkt der Stalin-Bewunderer geworden; sie kommen aus der ganzen Welt hierher, allerdings aus zum Teil verschiedenen Interessen. Da gibt es einmal die Anhänger seiner Politik, die orthodoxen Kommunisten, vor allem in ehemaligen Ostblockstaaten und China, aber auch auf der ganzen Welt. „Ein Armenier kommt jedes Jahr zu Stalins Geburtstag am 21. Dezember zu uns und legt dann Blumen an sein Denkmal,“ weiß ein Museumsmitarbeiter. Während meines Besuches wurde die Ankunft einer Delegation aus China unter der Leitung des Direktors der Nachrichtenagentur „Sinchua“ erwartet.

Die zweite Gruppe der Stalin-Anhänger kann in jenen Menschen gesehen werden, die sich nach dem großen Reich, einer siegreichen starken Sowjetunion zurücksehnen. Sie betrachten die stalinistische Politik vor allem unter nationalistischen Gesichtspunkten und träumen von der Wiederherstellung des sowjetischen Imperiums. Und dann sind da noch die Georgier, die Stalin als Nationalhelden preisen.

Die einflußreiche georgische Zeitung „Resonance“ führte unter der Bevölkerung von Tiflis eine Umfrage durch. 14.3 % der Befragten waren der Meinung „Stalin hat nur Positives für die Menschheit geleistet“, 39 % glaubten, daß auf sein Konto sowohl Grausamkeiten als auch große Verdienste für die Welt gehen und 35,3 % sahen in ihm eine durchwegs negative Figur. Wie ist es zu erklären, daß heute noch so viele Menschen die Größe eines Mannes verehren, der für den Tod vieler Millionen verantwortlich ist, der 1921 die junge georgische Staatlichkeit durch die Invasion der Roten Armee abschaffte, der den Großteil der georgischen Intelligentia ausrottete? Die „Verdienste“ Stalins der Menschheit gegenüber sind bekannt, gegenüber Georgien sind sie noch größer.

Die Menschen aus Gori finden verschiedene Gründe. Für manche war seine Geburt in der Stadt ausschlaggebend, für andere die Ordnung und der relative Wohlstand, die unter ihm herrschten. Ein Geschäftsmann bewundert nicht den Menschen Stalin, aber das politische Genie. Für ein junges Mädchen ist die Stalin-Liebe in Gori schon eine Tradition, andere glauben gar an deren Vererbbarkeit. Der Prozeß verläuft wohl so, daß die Faszination Stalins von vornherein besteht, und erst nachträglich versucht wird, diese zu begründen. Intellektuelle bemühen sich, die Größe Stalins oft kläglicherweise geschichtlich und ideengeschichtlich darzustellen. Gegenargumenten müssen sie zwar meist zustimmen, trotzdem stehen sie fest hinter dem großen Sohn ihrer Stadt. Eines der vorgebrachten Verdienste war die Besiegung des Faschismus, aber, wie Dimitri Wolkogonow in seiner Stalin-Biographie schreibt: „Kann von Verdiensten eines Menschen überhaupt die Rede sein, wenn durch seine Schuld viele Millionen starben?“ Das war wohl mehr die Austreibung des Teufels mit dem Beelzebub.

„Georgien ist ein kleines Land“, sagt mir der berühmte Philologe Wachtang Rodonaia. „Deswegen sind wir kompliziert. Dieser Komplex drückt sich vor allem darin aus, daß wir unsere Erfolge hypertrophisieren. Wir waren ein Volk ohne Staatlichkeit. Georgiens Bekanntheitsgrad stieg erst durch die Unruhen und Kriege der letzten Jahre. Deshalb sind wir bereit, jenen zu idolisieren, der den Namen unseres Landes in der Welt bekannt gemacht hat. Stalins Ruhmstreben fiel hier auf fruchtbaren Boden.“

Der „Herrscher der Welt“, der Sieger des Krieges, unser Vater, der für uns gesorgt hat. Unter Stalin wurde ein Satz zum geflügelten Wort: „Denken ist nicht notwendig. Um drei Uhr nachts brennt im Kreml ein Licht. Dort denkt der Genosse Stalin für uns.“ Und der Mann, der für die ganze Sowjetunion dachte, stammte aus Georgien.

Erich Fromm schreibt: „Der durchschnittliche Mensch trägt (…) ein tiefes Verlangen in sich, an eine allmächtige, allweise und allumsorgende Figur zu glauben.“ In der gottlosen Welt des sowjetischen Menschen übernahm Stalin diese Rolle, kräftig gefördert durch die riesige Propagandamaschine. Vom Idol zum Mythos war dann nur noch ein kleiner Schritt. Alles Schöne, Gute und Nützliche dieser Zeit wurde Stalin angerechnet, von Grauen, Verbrechen wußte er nichts. Mythen lassen sich interpretieren, und so fand jeder in der Person Stalins etwas, das in seine Wertvorstellungen hineinpaßte. Die kurze Entstalinisierungszeit Ende der 50-er Anfang der 60-er Jahre konnte den Stalin-Kult zwar in vieler Hinsicht schwächen, aber die Mythen lebten weiter. In einer Zeit, in der eine Lüge durch eine andere ersetzt wurde, in der die Geschichtsschreibung der Ideologie diente, in der Verschweigen oberstes Prinzip war, blieben Mythen die verbreitetste Quelle der Überlieferung. Und die junge Generation übernahm das geschönte Bild von Stalin, das ihre Eltern in sich gezeichnet hatten.

„Stalin war eine unvorstellbar starke Persönlichkeit.“ Diese Bewunderung zieht sich wie ein roter Faden durch all diese Erzählungen und scheint für zahlreiche Menschen seinen Ruf vom Blut von Millionen reinwaschen zu können. Aber nicht nur in Gori.

Die Beziehung vieler Italiener zu Mussolini trägt ähnliche Züge. Ihm wurden bereits ein Mausoleum in seinem Heimatort Predappio und Denkmäler errichtet, seine Enkelin Alessandra Mussolini ist eine populäre neofaschistische Politikerin, die ihr Image hauptsächlich auf dem berühmten Namen und ihrem guten Aussehen aufbaut.

In El Valle de los Caidos, wo General Franco begraben ist, wurde in den Berg ein Mausoleum gebaut, und in seinem Geburtsort El Ferrol steht ein großes Franco-Denkmal. In Galizien, woher er stammt, regiert sein ehemaliger Informationsminister Manuel Fraga Iribarne.

Sind auch die Verbrechen der romanischen Diktatoren an der Menschheit nicht gelichzusetzen mit jenen Stalins, so ist doch das Phänomen der Verehrung ein ähnliches.

Die totale Ablehnung Adolf Hitlers bis zur Tabuisierung durch breite Bevölkerungsschichten bildet in dieser Hinsicht eine Ausnahme, wie es auch den Begriff „Vergangenheitsbewältigung“ nur in der deutschen Sprache gibt. Zurückzuführen ist dies sicherlich auf die allumfassende Entnazifizierungspolitik der Nachkriegszeit, wie auch auf Besonderheiten der deutschen und österreichischen Mentalität.

In Braunau am Inn fand bis vor kurzer Zeit keine besondere Auseinandersetzung mit der Tatsache, die Geburtsstadt Hitlers zu sein, statt. Vor seinem Elternhaus traf sich alljährlich ein Häufchen Ewiggestriger, um Führers Geburtstag zu gedenken. Aber dies alles geschah verstohlen und ohne Aufwand.

1989 wurde vor dem Geburtshaus ein Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus errichtet und somit einer Feier des runden Geburtstages in Braunau am Inn der Boden entzogen. Mit den 1992 erstamals durchgeführten Braunauer Zeitgeschichtstagen stellt sich die oberösterreichische Kleinstadt bewußt ihrem „unerwünschten Erbe“. „Mit der Einladung zu den Braunauer Zeitgeschichtstagen wollen wir einen Austausch von Erfahrungen in Mauthausen, Dachau, Buchenwald, Kielce, Bautzen und anderen historisch belasteten Orten ermöglichen“, sagt der wissenschaftliche Leiter dieser Veranstaltung, Andreas Maislinger. Es bestand damals auch der Wunsch, jemanden aus Gori einzuladen, dies gelang aber aufgrund der Unruhen in Georgien nicht.

Ist es auch in Österreich und Deutschland kaum möglich, sich öffentlich zu Hitler zu bekennen, so ist doch in diesen Ländern der Nationalsozialismus nicht ausgerottet, wie die zahlreiche Vorfälle der jüngsten Vergangenheit zeigen.

Zurück nach Gori. Letzter Tag. Ich treffe den Bürgermeister Surab Tskrialaschwili. Ich höre schon vertraute Ausdrücke: „Genie“, „Persönlichkeit“, „In Gori liebt man Stalin“. Das Problem der politischen Repräsentation scheint hier gut gelöst zu sein. Tskrialaschwili hofft, daß mit der Wiedereröffnung des Museums der Tourismus in Gori wiederaufleben wird.

„Wie ist das eigentlich mit Hitlers Geburtsstadt?“ will er wissen. Worauf ich ihm erkläre, daß Braunau nicht versucht, daraus Kapital zu schlagen, daß im Stadtführer Hitler nicht einmal erwähnt wird. Das verwundert den Herrn Bürgermeister sehr. Letzte Frage an das Stadtoberhaupt: „Glauben Sie, daß das Stalin-Denkmal vor dem Stadtmagistrat stehenbleiben soll?“ „Das Stalin-Denkmal stand, steht und wird immer hier stehen!“

Giorgi Darsalia wurde am 30. November 1971 in Tiflis geboren, bestand 1988 seine Reifeprüfung und begann ein dreijähriges Studium der Georgischen und Klassischen Philologie an der Universität Tiflis. Im Jahre 1991 schrieb er sich an der Universität Innsbruck ein, wo er Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Zeitgeschichte, Medienkunde und Internationale Politik studiert. Darsalia schreibt u.a. für „Die Presse“ in Österreich, aber auch für georgische Zeitungen. Seine MUT-Reportage aus Gori entstand unter Mitarbeit von Angelika Kaufmann.

Giorgi Darsalia
MUT Forum für Kultur, Politik und Geschichte - Nr. 322

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.