Unterstützung in Form eines Schulprojektes

Die Idee „House of Responsibility“

In Braunau steht ein Haus, in dem, so der Zufall will, ein Mann geboren wurde, der Jahre später verantwortlich für schreckliche und abscheuliche Verbrechen gegen die Menschheit war: Adolf Hitler. Dieses Haus steht seit fünf Jahren leer, die Miete wird vom Österreichischen Innenministerium bezahlt. Wir unterstützen die Vision der Realisierung eines internationalen Gedenk- und Friedensprojektes: Das Haus der Verantwortung. Ein Haus, das junge Menschen aus der ganzen Welt nach Braunau lockt um ihren Beitrag an einer friedvolleren Zukunft zu leisten. Ein Haus, in dem zukünftige und ehemalige Gedenkdiener, Friedensdiener und Sozialdiener zusammenarbeiten.

Ein Haus, das sich auf drei Stockwerken drei Themen widmet:

  • Der Vergangenheit, der wir gedenken und aus der wir die richtigen Schlüsse ziehen wollen.
  • Der Gegenwart, in der wir gemeinsam an einer friedlicheren Welt arbeiten möchten.
  • Der Zukunft, die wir besser gestalten wollen.

Mehr zum Konzept des House of Responsibility.

Das Schulprojekt

Beim Projekt „House of Responsibility“ war es uns von Anfang an wichtig, junge Menschen zu integrieren. Die Frage nach Verantwortung ist speziell für künftige Generationen grundlegend. Deswegen freuen wir uns besonders über Euer Engagement! Eurer Kreativität sei freier Lauf gelassen. – Welche Sprache, Art von Medium oder was auch immer ihr verwenden wollt. – Wichtig ist das lebendige Auseinandersetzen mit Verantwortung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!

Um aus der Idee des „House of Responsibility“ nun einen konkreten Projektvorschlag für Schulen zu gestalten haben wir uns reichlich Gedanken gemacht, damit die Schüler Gefallen an dem Projekt finden. Das geplante Projekt besteht aus einer Gruppenarbeit (3-4 Personen), deren Umfang zwischen Schülern und Professoren gemeinsam vereinbart werden kann. Wir haben versucht bei allen Arbeiten größtmögliche Flexibilität für Schülerinnen und Schüler, zu lassen, um eigene Interessen und Meinungen in eure Projekte einbinden zu können.

Das grundlegende Konzept des Schulprojekts ist simpel, lässt sich jedoch auf zahlreiche Themenschwerpunkte anpassen. Wichtig ist, den jeweiligen Themenbereich vom ersten Stock, der Vergangenheit, über den zweiten Stock, der Gegenwart, bis hinauf in den dritten, der Zukunft, zu tragen und am Weg in jedem Stockwerk die passenden Fragen und dazugehörigen Interpretationsansätze zu finden.

Ablauf der Gruppenarbeiten:

  • Um mit dem HRB Projekt loslegen zu können, gilt es anfangs, Gruppen von 3 bis 4 Personen zu bilden.
  • Das erste Ziel ist es, ein Thema, wie beispielsweise Recycling oder ein konkretes historisches Ereignis aus der Vergangenheit zu suchen (sei es der Holocaust, sei es ein Genozid in Ruanda oder die Entdeckung Amerikas), worüber man sich in Zusammenhang mit Verantwortung in der Kleingruppe Gedanken macht.
  • Nach der Themenfindung stellt man sich verschiedenste Fragen. Wie übernahm man früher Verantwortung hinsichtlich Recycling? – könnte eine davon sein. Bei den ersten Fragen sollte man sich mit dem Thema in der Vergangenheit beschäftigen. Wie ging man früher mit der Verantwortung um? Was sind die Folgen? Was hat man daraus gelernt…
  • Nach dieser Fragen und Antworten Runde kommt man zum 2. Teil, der Gegenwart. Wie beim ersten Part mit der Vergangenheit stellt man sich wieder verschiedenste Fragen, diskutiert, recherchiert und dokumentiert diese. Wie geht man aktuell mit den gleichen bzw. ähnlichen Themen um? Wie wird nun Verantwortung übernommen? Haben sich die Dinge verbessert, verschlechtert oder sind sie gleich geblieben? Was sind Ansätze für die Gegenwart?
  • Nun kommt man zum dritten und letzten Teil, der Zukunft. Hier gibt es nichts mehr zu dokumentieren, sondern man diskutiert und lässt seinen Ideen freien lauf wie das ganze Thema in der Zukunft aussehen soll. Wie sieht Recycling in Zukunft aus? Wie werden wir 2050 dafür Verantwortung übernehmen? Was ist wichtig um in Zukunft verantwortungsvoller umgehen zu können und somit Frieden zu bewirken?

Ziel des Projekts

Ziel des Schulprojektes ist es, Vorschläge zur zukünftigen Nutzung des Hauses zu entwickeln, die in das finale Konzept des House of Responsibility einfließen können.

Die Fragen zu Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft und dessen Antworten sollen bei dem Schulprojekt von Anfang an mit dokumentiert werden. Egal ob per Video, per Handschrift oder auf einem Computer. Zum Schluss sollte aber auf alle Fälle etwas vorhanden sein, das man für die Idee Haus der Verantwortung verwenden kann. Das Resultat des Projektes wird verwendet um die Themen und Ideen auf die drei Stockwerke des Hauses aufzuteilen.

Wir freuen uns auch sehr über Unterstützungserklärungen, sei es per Text oder Video, in denen Ihr eure Ideen für das Haus, sowie eure Unterstützung des Projektes „House of Responsibility“ zum Ausdruck bringen könnt. Gerne werden wir diese auf unserer Facebook Page zur „Idea for a House of Responsibility am Inn“ neben den zahlreichen weiteren Unterstützern veröffentlichen.

 

  • Gruppen bilden

    Um mit dem HRB Projekt loslegen zu können, gilt es anfangs, Gruppen von 3 bis 4 Personen zu bilden.

  • Thema wählen

    Das erste Ziel ist es, ein Thema, wie beispielsweise Recycling oder ein konkretes historisches Ereignis aus der Vergangenheit zu suchen (sei es der Holocaust, sei es ein Genozid in Ruanda oder die Entdeckung Amerikas), worüber man sich in Zusammenhang mit Verantwortung in der Kleingruppe Gedanken macht.

  • Vergangenheit

    Nach der Themenfindung stellt man sich verschiedenste Fragen. Wie übernahm man früher Verantwortung hinsichtlich Recycling? – könnte eine davon sein. Bei den ersten Fragen sollte man sich mit dem Thema in der Vergangenheit beschäftigen. Wie ging man früher mit der Verantwortung um? Was sind die Folgen? Was hat man daraus gelernt…

  • Gegenwart

    Nach dieser Fragen und Antworten Runde kommt man zum 2. Teil, der Gegenwart. Wie beim ersten Part mit der Vergangenheit stellt man sich wieder verschiedenste Fragen, diskutiert, recherchiert und dokumentiert diese. Wie geht man aktuell mit den gleichen bzw. ähnlichen Themen um? Wie wird nun Verantwortung übernommen? Haben sich die Dinge verbessert, verschlechtert oder sind sie gleich geblieben? Was sind Ansätze für die Gegenwart?

  • Zukunft

    Nun kommt man zum dritten und letzten Teil, der Zukunft. Hier gibt es nichts mehr zu dokumentieren, sondern man diskutiert und lässt seinen Ideen freien lauf wie das ganze Thema in der Zukunft aussehen soll. Wie sieht Recycling in Zukunft aus? Wie werden wir 2050 dafür Verantwortung übernehmen? Was ist wichtig um in Zukunft verantwortungsvoller umgehen zu können und somit Frieden zu bewirken?

Schulen die am House of Responsibility teilnehmen

HTBLuVA Waidhofen an der Ybbs

HTL Waidhofen an der YbbsHTL Waidhofen an der Ybbs logo
Die Technikerschule im Ybbstal mit mehr als 800 Schüler/innen unterrichtet die Zweige Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik und Maschinenbau.
In der 4AHWIM, also der 4. Klasse der Wirtschaftsingenieure wurde im Religionsunterricht in Zusammenarbeit von Frau Professor Schnetzinger und dem Schulsprecher Matthias Hochholzer das Schulprojekt des House of Responsibility in mehreren Stunden durchgeführt.

Direktor Dipl.-Ing. Dr. Harald Rebhandl :

„Gerade bei der Arbeit mit Jugendlichen kommt es darauf an, jeden Einzelnen richtig anzusprechen. Verantwortungsbewusstsein kann man nicht vortragen, es muss vorgelebt werden und mit Projekten, wie dem ‚HRB‘, zum Wachsen angeregt werden. Das Geburtshaus von Hitler in ein Haus für Verständnis und Vergangenheitsbewältigung umzudrehen, ist sicher ein wirkungsvolles Zeichen!“

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