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Gedenkdienst
in Shanghai 上 海 |
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The Port of last Resort
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Einsatzstelle |
Zentrum für jüdische Studien Schanghai Center of Jewish Studies Shanghai (CJSS) Shanghai Academy of Social Sciences (SASS) Central Huaihai Road 622-7 200020 Shanghai PR China www.cjss.org.cn |
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Gedenkdiener
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1-2 Gedenkdiener
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Dauer
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GEDENKDIENST
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Genehmigung
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Die Gedenkdienststelle
Shanghai wurde vom Bundesministerium für Inneres mit Bescheid vom 10. Juni
2005 offiziell anerkannt. |
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Presse
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1. Österreichischer Auslandsdiener in Shanghai 02/2006 Bertha von Suttner in China 03/2006 Auslandsdiener
des Jahres 2006 |
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Auslandsdiener
in Shanghai |
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Martin Wallner 01.02.2006 - 31.01.2007
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Ralph Karg 01.07.2006 - 31.12.2006 Jüdisches Museum Berlin
01.01.2007 - 30.06.2007 Shanghai
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Dominik Holter 01.08.2007 - 31.07.2008
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René J. Laglstorfer 01.09.2008 - 30.11.2008
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Dominik Nagiller
01.08.2009 31.07.2010 Shanghai
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Laurent Bachmann 01.10.2009 30.09.2010 Shanghai
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Michael Lasser
01.08.2010 31.07.2011
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geplante
Einsätze
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N.N. - Bewerbung bis Jänner 2011 noch möglich
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01.08.2011 - 31.07.2012
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Christopher Dominic Hofer |
01.08.2012 - 31.07.2013
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N.N. - Bewerbung bis Jänner 2012 noch möglich
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01.08.2013 - 31.07.2014
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Arbeitsschwerpunkte
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Voraussetzungen
für den Gedenkdienst in Shanghai
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EmpfehlungenWir
bedanken uns bei unseren
Unterstützern! |
Prof. Pan
Guang, Center of
Jewish Studies, Shanghai Prof.
Gerd Kaminski, L.-Boltzmanninstitut
für China- und Südostasienforschung Dr.
Raul Kneucker, Bundesministerium
für Bildung, Wissenschaft und Kultur Prof.
Richard Trappl, Universität
Wien Dr.
Helmut Opletal, ORF-Hörfunkt/Information Dr.
Gerald Kriechbaum, Bundesministerium für
auswärtige Angelegenheiten |
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Projektkoordination
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weitere Informationen |
E-Mail an das Auslandsdienst-Shanghai-Team |
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Informationen zum Auslandsdienst |
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Bewerbungen |
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Bewerbungsschluss |
1,5 Jahre vor Dienstantritt. Je früher die Bewerbung desto besser. Die Entscheidung wird von den Shanghai-GD-Alumni und dem jeweiligen Jahrgangssprecherrat
getroffen. *: Bei unzureichender Vereinsmitarbeit und inhaltlicher Vorbereitung behält sich der Verein das Recht vor, die Dienstantrittserlaubnis bis zu 3 Monate vor gewünschtem Dienstantritt zurückzuziehen. |
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Gedenkdienst
in Schanghai - 上 海
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Die Flucht der Juden nach Shanghai |
Als die jüdischen Flüchtlingsströme aus Mitteleuropa nach der Kristallnacht im November 1938 zunahmen, schlossen viele Länder ihre Pforten und hielten an ihren Quotensystemen fest. Eine Ausnahme stellte das ferne Shanghai (China) dar: durch die Opiumkriege im 19. Jahrhundert war Shanghai unter imperialistischen Mächten aufgeteilt und zum offenen Hafen erklärt worden. So wie der Hafen frei für den Handel (hauptsächlich Opium) war, gab es auch für Personen keinerlei Einreisebestimmungen. Man brauchte weder Pass noch Visum, um shanghaier Boden zu betreten. Dieser geopolitische Umstand der auch Anfang des 20. Jahrhunderts unter der japanischen Besatzung in Shanghai vorherrschte, ermöglichte ca. 25.000 deutschen und österreichischen (so wie weiteren) Juden die Flucht und brachte der Stadt den Beinamen Port of Last Resort ein. Als Okkupanten der Stadt Shanghai, zwangen die Japaner im Verlauf des 2. WKs auf Druck Deutschlands die Mehrheit der jüdischen Flüchtlinge in eine Designated Area im Stadtbezirk Hongkou – in das sogenannte Shanghaier Ghetto. Die Arbeitslosigkeit war hoch und durch die Zwangsumsiedelung und den damit verbundenen Einschränkungen nahmen die Lebensbedingungen ein katastrophales Ausmaß an. Dennoch schaffte es die Gemeinschaft der jüdischen Flüchtlinge, kulturelle und religiöse Aktivitäten weiterzuführen. Aufgrund dessen trug das Shanghaier Ghetto damals auch die Bezeichnung Little Vienna. Noch vor dem Ende der chinesischen Bürgerkriegswirren war die jüdische Flüchtlingsgemeinde in aller Welt verstreut. Wenige kamen in ihre ursprüngliche Heimat zurück. |
Gedenkdienst am Zentrum für jüdische Studien in Schanghai
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Das Center of Jewish Studies Shanghai (CJSS) ist ein Institut der Shanghai Academy of Social
Sciences (SASS), dem zweitgrößten sozialwissenschaftlichen “Think Tank” der VR China. |
Damals sozialer Treffpunkt und Gebetshaus – heute soll die ehemalige Ohel Moshe Synagoge als Shanghai Jewish Refugees Museum an die Schicksale tausender Opfer des Holocaust erinnern, die seit Hitlers Machtergreifung 1933 in Shanghai Zuflucht fanden. Seit der Etablierung des Museums im Jahre 2006 wird dieses einzigartige Kapitel unserer Geschichte dem Besucher näher gebracht beim Durchschreiten der ehemaligen Ohel Moshe Synagoge und der Dauerausstellung im Hof. In den umliegenden Straßen kann man sich noch zum Teil auf die Spuren des Flüchtlingsalltags im ehemaligen Shanghai Ghetto machen, und zum Beispiel das einstige Wohnhaus des Michael Blumenthals besichtigen, der unter dem US-Präsidenten, Jimmy Carter, als Finanzminister diente. Als Schnittpunkt chinesisch, deutscher, österreichischer und jüdischer Kultur und Geschichte wird das Shanghai Jewish Refugees Museum heute gerne auch als Schauplatz multilateraler Projekte genutzt: so werden in Kooperation mit dem Österreichischen, Deutschen oder Israelischen Generalkonsulat Ausstellungen und Vortragsreihen an das Museum gebracht (z.B. die "Bertha von Suttner" Ausstellung im Jahre 2006, “Vienna’s Conscience” in 2009 oder aktuell “Nostalgia for Shanghai”). Adresse: Changyang Road 62, Ecke Zhoushan Road |
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Literaturtipps
zum Einlesen:
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Links |
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Zeitzeugen |
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